Nachhaltigkeit

Erfahre hier, welche Themen uns antreiben:

Wagner steht unter Strom

An unserem Standort in Nonnweiler produzieren wir zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Davon kommen im Jahresdurchschnitt bis zu 30% sogar aus einer Direktanbindung an einen Windpark in unserer Region. Der Windpark Nohfelden-Eisen ist seit Sommer 2024 über eine 750 Meter lange Stromleitung direkt mit unserem Werk verbunden. So verbinden wir für uns am Standort Nonnweiler Nähe, Verantwortung und Fortschritt.

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Windrad

Tomaten

Für unsere Tomatensauce verwenden wir ausschließlich mediterrane, sonnengereifte Freilandtomaten, vor allem aus Italien und Spanien.

Seit rund 40 Jahren liefert unter anderem das Unternehmen der Familie Squeri aus Piacenza in Italien Tomaten für die Produkte von Wagner. Jährlich verarbeitet Original Wagner von ihnen rund 10.000 Tonnen Tomaten aus dem Freilandanbau, zum Beispiel in Form von Tomatenpüree Die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit, die zertifizierte Qualitätskontrolle „qualità controllata“ und die stabilen, langjährigen Lieferbeziehungen schaffen eine gute Basis für die gemeinsame Arbeit in Sachen Tomatenanbau.

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Tomaten

Zertifizierte Fischerei und Aquakultur mit Brief und Siegel

Der Schutz der Meere liegt uns besonders am Herzen. Darum verwenden wir auf all unseren Pizzen nur Thunfisch aus MSC-zertifizierter Fischerei sowie Lachs aus ASC-zertifizierter Aquakultur. MSC kennzeichnet Fisch, der nach Umweltstandards für ökologisch nachhaltige Fischerei gefangen wurde. ASC kennzeichnet Fisch, der nach Tierwohl-, Umwelt- und Sozialstandards gezüchtet wurde. 
 

Weitere Informationen zum MSC und ASC findest du unter diesen Links. 

https://www.msc.org/de
https://de.asc-aqua.org

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Fisch

Recycling: Gutes kommt wieder, und wieder, und wieder

Ein Kreislauf, der uns voranbringt! Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, ist in Sachen Recycling und Wiederverwertung gut für uns und die Umwelt. So ist selbst der Umkarton unserer Pizzen zu 99% recycelbar. Nur die Druckfarbe und der Klebstoff, der die Verpackung verschließt, können nicht recycelt werden. Die Plastikfolie um unsere Pizzen ist sogar zu 100 % recycelbar. Diese Werte wurden uns von dem unabhängigen Institut für Recyclingfähigkeit und Produktverantwortung, cyclos-HTP GmbH bestätigt. Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Materialeinsatz zu optimieren und die Recyclingfähigkeit unserer Packmittelkomponenten weiter zu verbessern.

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Recycling
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Kuh wird von einem Bauer gestreichelt

Käse mit KUH-LEN Ideen

Erst der Käse macht unsere Pizzen so richtig rund, leistet aber auch seinen Beitrag zu unserer Klimabilanz. Kann man die Milch für unseren Mozzarella-Käse klimafreundlicher produzieren? Dieser Frage sind wir mit unserem abgeschlossenen Pilot-Projekt „Klima-Milchfarm“ nachgegangen. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Hochschule Nürtingen Geislingen, unserem Lieferanten Hochwald und Nestlé Deutschland haben wir zwischen 2021 und 2026 auf unserem Pilot-Projekt „Klima-Milchfarm“ von Mario Frese in Nordhessen getestet, wie Milchproduktion bis 2050 klimaverträglicher gestaltet werden kann – ohne die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Betriebe zu gefährden. 


Während der Projektlaufzeit wurden an unserem Pilotbetrieb über 30 Maßnahmen in den Bereichen Innenwirtschaft (Stall, Fütterung, Energie, Güllemanagement) und Außenwirtschaft (Futterbau, Düngung, Pflanzenbau) getestet. Im Vergleich zum Ausgangswert (Wirtschaftsjahr 2020/2021) betrug die CO2-Reduktion pro Kilogramm Milch im Wirtschaftsjahr 2024/2025 ca. 35%. 

Wirksame Einzelmaßnahmen waren dabei unter anderem folgende:
 

  • Verbessertes Güllemanagement: Dies bedeutet, dass Kuhfladen direkt mit einem Gülleroboter eingesammelt werden und Kot und Harn getrennt voneinander gasdicht gelagert werden. Außerdem kann man mit Gülle die Felder, auf denen das Futter für die Tiere angebaut wird, düngen. Das spart Dünger und Emissionen ein und schafft einen nachhaltigen Kreislauf. Aber auch die Vergärung der Gülle in einer externen Biogasanlage ist entscheidend.
  • Spezielles Futter: der Einsatz eines Futterzusatzstoffes zur Minderung der Methanemissionen aus der Verdauung zeigen ein hohes Minderungspotential. Der Einsatz solcher Zusatzstoffe ist aber häufig kostenintensiv und ohne Förderung nicht durchzuführen. 
  • Bodenschonende Maßnahmen: Da nicht alle Emissionen vermieden werden können, hilft uns Humus – ein gesunder Boden ist reich an Humus und kann der Atmosphäre CO2 entziehen.

Die wichtigste Erkenntnis ist: Schon die Umsetzung der guten fachlichen Praxis auf einem Milchbetrieb führt heute zu einem verbesserten CO₂e-Fußabdruck. Hierfür muss das Management des Betriebes konsequent optimiert und professionalisiert werden.

Unser Projekt auf der Klima-Milchfarm konnte damit offenlegen, welche Maßnahmen beim Käse besonders vielversprechend sind. Diese wertvollen Erkenntnisse gilt es nun mit unseren Partnern entlang der Lieferkette zu teilen.

Weitere Information zu unserem Projekt findest du hier